# Stories Interview 13.01.2026

Vom Praktikum zur Ausbildung bei Thyssengas

Ein zweiwöchiges Praktikum in einem Industriebetrieb zeigte Luke Wellmann schnell, wohin die Reise geht: in die kaufmännische Richtung. Heute durchläuft er verschiedene Abteilungen, arbeitet eigenständig und übernimmt Verantwortung. Dabei merkt er jeden Tag: Das ist genau sein Ding.
Porträt eines jungen Mannes im Anzug, der auf einer Messe oder Veranstaltung ein Tablet in den Händen hält.
Luke Wellmann
Auszubildener Industriekaufmann bei Thyssengas
Luke Wellmann ist im zweiten Ausbildungsjahr. Er ist begeistert, wie gut die einzelnen Unternehmen in der Energiewirtschaft vernetzt sind. Bei Branchentreffen tauscht er sich mit anderen Azubis und mit Mitarbeiter:innen aus.
©Thyssengas
"An der Energiewirtschaft gefällt mir besonders, dass sie eine Schlüsselrolle für Wirtschaft und Gesellschaft spielt und sich aktuell stark im Wandel befindet. Die bevorstehende Energiewende ist ein wichtiger Schritt, der mich persönlich besonders interessiert. Durch die Umstellung auf klimaneutrale Energie entstehen neue Themengebiete, in die man sich einbringen und seinen Teil dazu beitragen kann."
Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden? Gab’s einen bestimmten Moment oder Tipp, der dich überzeugt hat?
Ich hatte ein zweiwöchiges Praktikum in einem Betrieb absolviert, das Bremsscheiben für Züge herstellt. In diesem Praktikum habe ich mehrere kaufmännische Abteilungen wie Einkauf und das Finanzwesen durchlaufen. Die Arbeit hat mir immer Spaß gemacht, die Aufgabenfelder der jeweiligen Abteilung haben mich stets interessiert. Ich wusste direkt, dass dies die richtige Richtung ist.
Wie läuft ein typischer Tag in der Ausbildung bei dir ab?
Aufgrund von Gleitzeit bin ich sehr flexibel, wann mein Arbeitstag beginnt. Meist fange ich um 6 Uhr an zu arbeiten, hole mir vorher etwas zu trinken und starte den Computer. Anschließend checke ich mein Mail-Postfach und bearbeite sie. Die Aufgaben sind sehr vielfältig und abwechslungsreich. Am Vormittag fallen die ersten Meetings mit anderen Personen aus meiner Abteilung an, teilweise aber auch abteilungsübergreifende Termine, in denen sich zu verschiedensten Themen ausgetauscht wird. Außerdem habe ich viele Meetings mit einzelnen Personen. Die erklären mir einzelne Vorgänge oder konkrete Prozesse, damit ich anschließend gut zuarbeiten und so unterstützen kann. Gegen kurz vor 12 Uhr begebe ich mich in meine Mittagspause mit anderen Kollegen: Wir gehen spazieren oder essen gemeinsam. Nach der Mittagspause absolviere ich weitere Aufgaben oder nehme an Meetings teil. Zwischen den Aufgaben schreibe ich mein Berichtsheft, damit ich keine Punkte über den Tag vergesse. Kurz nach 14 Uhr habe ich Feierabend.
Was gefällt dir an deiner Ausbildung am besten?
Mir gefällt besonders, dass wir in den verschiedenen Abteilungen sehr viel Vertrauen bekommen. Wir kriegen unsere Aufgaben, an welchen wir eigenständig arbeiten dürfen. Meiner Meinung nach lernt man so am besten, da man nicht nur "stumpf" hinter dem Computer sitzt, sondern wirklich etwas bewirkt. Man ist Teil des Teams!
Welche Aufgaben fallen dir nicht so leicht?
Bei vielen parallelen Aufgaben fällt mir die Priorisierung manchmal nicht leicht. Deshalb markiere ich mir Zeitblöcke in meinem Terminkalender, in denen ich mir nur einer be-stimmten Aufgaben widme. Außerdem habe ich mir eine To-Do-Liste in Excel erstellt, mit der ich eine klare und strukturierte Übersicht habe, wann welche Aufgabe fällig ist.
Was machst du, wenn du mal nicht weiterkommst?
Da ich als Auszubildender viele Bereiche während meiner Ausbildung kennenlerne, treffe ich auch verschiedenste Personen, die mir oftmals weiterhelfen können. Außerdem ist mir der Kontakt zu ehemaligen Azubis sehr wichtig, die jetzt fest im Betrieb arbeiten. Da sie die Abläufe in der jeweiligen Abteilung kennen, können sie mir meist weiterhelfen. Falls auch das nicht klappt, frage ich bei meinem Ansprechpartner nach! Dieser hilft mir mit konkreten Hilfestellungen, das Problem zu lösen.
Wenn du für einen Tag eine Superkraft haben könntest, die dir im Job hilft, welche wäre das?
Ein fotografisches Gedächtnis – so hätte ich Namen, Zahlen und Prozesse sofort parat. Das würde mir besonders bei neuen Aufgaben einiges an Zeit sparen.

Du willst es wie Luke machen und deine Karriere in der Energiewirtschaft starten, dann leg los. Hier geht´s zu den Ausbildungsplätzen und dualen Studiengängen bei Thyssengas. Viele weitere Praktika und Einstiegsmöglichkeiten gibt´s hier

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