# Stories Interview 28.04.2026

Azubi Etienne im Netz: So läufts bei TWL

Vielfältig, technisch, zukunftsträchtig: Nach seinem Praktikum bei den Technischen Werken Ludwigshafen Netze wusste Etienne Hander sofort: Das passt! Heute ist er Azubi. Hier erzählt er von seinem Ausbildungsalltag, wie es im Team läuft und was ihn manchmal herausfordert.
Junger Mann in grauem Hemd, mit Brille verschränkt seine Arme und lächelt in die Kamera
Etienne Hander
Auszubildender Mechatronik
Nach seinem Praktikum hat sich Etienne für eine Ausbildung bei den Technischen Werken Ludwigshafen entschieden. Heute ist er im 3. Ausbildungsjahr.
Unabhängig davon, wie es gerade wirtschaftlich läuft – Energie braucht jeder. Das heißt, die Arbeitsplätze in der Energiewirtschaft sind sicher. Und die Branche entwickelt sich ständig weiter. Es gibt also einiges zu tun, um Schritt zu halten. Langweilig kann es einem da eigentlich nicht werden.
Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden? Gab’s einen bestimmten Moment oder Tipp, der dich überzeugt hat?
Ein Freund hat die Ausbildung bei TWL absolviert und mir weiterempfohlen. Ich habe daraufhin ein Praktikum gemacht. Das hat mir so gut gefallen, dass ich mich in den Sommerferien nach dem 9. Schuljahr für eine technische Ausbildung bei TWL beworben habe.
Wie läuft ein typischer Tag in der Ausbildung bei dir ab?
Bei TWL haben auch wir Azubis Gleitzeit, daher bin ich sehr flexibel, wann mein Arbeitstag beginnt. In der Regel beginne ich zeitgleich mit den Kolleg:innen aus der Abteilung. Morgens lese ich E-Mails und bearbeitete diese. Anschließend werden im Team die Aufgaben für den Tag festgelegt und verteilt. Diese sind je nach Abteilung unterschiedlich. Hier bei TWL ist es sehr abwechslungsreich: Mal stehen Verdrahtungsarbeiten in Schaltschänken an oder ich stelle Teile in der Werkstatt her. Zu meinem Aufgabengebiet gehört auch das Prüfen von elektrischen Betriebsmitteln und die Dokumentation. Manchmal sind wir auch bei Kunden vor Ort, z. B. beim Wasserzählerwechsel – das finde ich besonders spannend. Meine Teamkolleg:innen erklären mir einzelne Abläufe oder Funktionsweisen von Bauteilen. So erhalte ich ein Verständnis für meine Arbeit und kann das Team unterstützen. Hilfreich sind dabei die Grundlagen, die ich im ersten Jahr in der Ausbildungswerkstatt gelernt habe und auch die Erfahrung aus dem Abteilungsdurchlauf. Um 12 Uhr gibt es Mittagessen in der Kantine, für Azubis sogar kostenfrei. Nach der Mittagspause erledige ich weitere Aufgaben. Zum Ende des Arbeitstages halte ich meine Tätigkeiten im Berichtsheft fest.
Was gefällt dir an deiner Ausbildung am besten?
Die Ausbildung ist auf jeden Fall sehr vielfältig: Als Azubi durchläuft man verschiedene Abteilungen und lernt so die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche bei TWL kennen.
Welche Aufgaben fallen dir nicht so leicht?
Es gibt Anlagen, an denen man sich nicht so gut auskennt. Die Fehleranalyse ist dann oft nicht so einfach. Aber man ist nie allein, sondern wird immer von einem Kolleg:innen begleitet. So lerne ich als Azubi jeden Tag etwas Neues und es wird nicht langweilig.
Was machst du, wenn du mal nicht weiterkommst?
Ich wende mich an meine Ausbilder, mit denen kann ich ganz offen reden. Die haben immer ein offenes Ohr oder einen guten Rat parat.
Wenn du für einen Tag eine Superkraft haben könntest, die dir im Job hilft, welche wäre das?
Oft ist die Arbeit an sich nicht so schwer. Aber bis man alle Werkzeuge und das Material bereit hat, kann das schonmal dauern. Ein sinnvolle Superkraft wäre also, dass das richtige Werkzeug immer in Reichweite ist, egal ob man sich auf der Leiter oder im Keller befindet.
Auszubildender Mechatroniker Etienne arbeitet kniend mit einer Zange an Kabeln an einem Schaltschrank. Etienne bei der Verdrahtung im Schaltschrank.
© Technische Werke Ludwigsburg

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