Ob gesundheitliche Einschränkungen, ein Pflegefall in der Familie oder ein kleines Kind – es gibt viele Gründe, die eine Ausbildung in Vollzeit erschweren. Vielleicht brauchst du aber auch einfach mehr Zeit für die Theorie oder lernst gerade erst Deutsch. Dann ist eine Ausbildung in Teilzeit vielleicht eine gute Option für dich.
Du startest deine Ausbildung in Teilzeit bei einem Betrieb, der dieses Modell anbietet. Wie alle anderen gehst du zur Berufsschule und lernst alles, was du für deinen Beruf wissen musst. Im Betrieb arbeitest du verkürzt, z. B. sechs Stunden pro Tag. Dadurch verlängert sich deine Ausbildungszeit ein wenig – bei einer dreijährigen Ausbildung werden es rund 6 Monate sein. Dafür hast du mehr Zeit fürs Private oder kannst in Ruhe lernen.
Natürlich braucht dein Betrieb einen Plan dafür, wie das funktioniert, aber diesen bieten immer mehr Unternehmen an. Dafür arbeiten sie eng mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zusammen und finden Lösungen, die zu dir und deinen Bedürfnissen passen.
Die Stadtentwässerung Dresden macht vor, wie es gehen kann: Sie bietet jungen Leuten schon seit einigen Jahren Ausbildungen in Teilzeit an – sowohl im kaufmännischen als auch im technischen Bereich.
Richtig Bock hatte auch Anne Starcke. Die junge Mutter interessiert sich schon lange für Wasser und Umwelt. Aber eine Ausbildung mit Baby? Die Lösung für Anne: eine Teilzeitausbildung. Jetzt macht sie bei der Stadtentwässerung Dresden eine Ausbildung zur Umwelttechnologin für Abwasserbewirtschaftung. Anne sagt: „Das Team unterstützt mich super, ich hab mich von Anfang an willkommen gefühlt.“
Die Flexibilität, die die Stadtentwässerung Dresden bietet, gibt es in immer mehr Unternehmen. Also trau dich und frag bei deinem Wunschbetrieb nach, ob eine Teilzeitausbildung dort möglich ist. Probier's aus – es könnte der erste Schritt in Richtung Traumjob sein.