Industrie, Einzelhandel oder Energiewirtschaft: In jeder Branche gibt es spannende Jobs. Das macht die Entscheidung nicht leichter. Umso wichtiger ist es, die eigenen Interessen, Vorlieben und Stärken gut zu kennen. Arbeitest du gern handwerklich oder lieber am Schreibtisch? Willst du studieren oder eher eine Berufsausbildung machen? Wenn du noch unsicher bist, mach vielleicht erstmal ein Gap Year. Damit gewinnst du nicht nur Zeit, sondern kannst dich auch beruflich orientieren, persönlich weiterentwickeln oder etwas für andere tun. Im Gap Year kannst du:
Je nach Schulabschluss kannst du eine Ausbildung machen oder studieren. Neben einem Hochschulstudium gibt es das duale Studium. Der Vorteil daran: Parallel zur Theorie in der Uni arbeitest du in einem Unternehmen, um Praxiserfahrungen zu sammeln. Das erleichtert oftmals den Berufseinstieg und erhöht die Übernahmechancen. Worin sich eine Berufsausbildung und ein duales Studium unterscheiden, erfährst du hier.
Das betriebliche Langzeitpraktikum (6–12 Monate) richtet sich an Jugendliche, die keine Ausbildungsstelle gefunden haben. Mit einer Teilnahme steigen deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Das zeigt auch das Beispiel der Berliner Wasserbetriebe.
Ein Berufsvorbereitungsjahr kann dir helfen, den richtigen Ausbildungsberuf zu finden. Du lernst unterschiedliche Berufsfelder kennen und machst verschiedene Praktika. Wer will, kann im BVJ auch seinen Schulabschluss nachholen.
Gefördert durch die Arbeitsagentur eignet sich die BaE für alle, die besondere Herausforderungen meistern müssen und Unterstützung benötigen – sei es bei der Sprache, beim Lernen oder beim Bewältigen von Alltagssorgen. Mehr dazu findest du hier.
Hier bekommst du einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein für Coachings und kannst die jeweilige Berufsberatung vor Ort aufsuchen oder das mobile Coaching nutzen. Aber auch spezielle lokale Angebote wie etwa das Jugendcoaching in Berlin sind hilfreich.
Vielleicht lief’s in der Schule nicht rund – das passiert. Aber: Du kannst jederzeit nachlegen. Auf dem zweiten Bildungsweg, z. B. an Abendschulen oder bei der VHS, lässt sich ein Schulabschluss nachholen oder sogar ein höherer erreichen. So machst du dir neue Türen auf – ganz in deinem Tempo.
Miete, Handy, Klamotten, Essen, das Leben ist nicht billig. Grundsätzlich sind Eltern während der Ausbildung weiterhin verpflichtet, dir Unterhalt zu zahlen. Wie viel, hängt von ihrem Einkommen ab. Können deine Eltern dich finanziell nicht unterstützen oder ist dein Ausbildungsgehalt zu gering, um alle Lebenshaltungskosten zu decken, gibt es Hilfe vom Staat. Je nach Ausbildung und persönlicher Situation kannst du verschiedene staatliche Förderungen beantragen:
In der Regel sind Kinder und Jugendliche die ersten Lebensjahre über ihre Eltern versichert. Viele dieser Versicherungen enden, wenn du ausziehst, volljährig wirst oder eine Ausbildung startest. Echt wichtig ist, dass du krankenversichert und privat haftpflichtversichert bist und dich absicherst. Das solltest du prüfen! Frag am besten erstmal bei deiner alten Versicherung nach. Wenn du Auto fährst, ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung wichtig. Und für alle mit eigener Wohnung ist vielleicht eine Hausrat-Versicherungen relevant.
Ausbildung machen oder doch lieber studieren? Und vor allem in welchem Bereich? Wenn du selbst zu keiner Antwort kommst, frag ruhig mal Freunde, Familie oder Bekannte – und besuch sie bei der Arbeit. Das verschafft dir konkrete Einblicke in verschiedene Berufe. Auch Berufstests im Internet oder Praktika können dabei helfen, eine Entscheidung zu treffen. Zudem unterstützen dich die Jugendberufsberatung und die Agentur für Arbeit, beruflich klarer zu sehen. Vielleicht findest du deinen Traumjob ja auch in der Energie- und Wasserwirtschaft.